Discovery Call
Ein Gespräch, in dem wir Ihre Situation verstehen und offen sagen, ob wir der richtige Partner sind. Wenn nicht, sagen wir das hier und nicht nach drei Monaten.
Strategie ist hier kein Foliensatz. Es sind wenige Entscheidungen, die festlegen, woran Ihr Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten arbeitet und woran bewusst nicht.
Die meisten Gespräche beginnen gleich. Ein Inhaber zählt auf, was gerade alles läuft. Neuer Markt, neues Angebot, neue Website, dazu zwei Einstellungen und ein Partnerprogramm. Alles ist angefangen, nichts ist fertig.
Dann kommt die Frage, was davon in diesem Jahr wirklich entschieden werden muss. Und danach kommt meistens eine Pause.
Diese Pause ist der eigentliche Befund. Es fehlt nicht an Ideen. Es fehlt die Entscheidung, welche Ideen in diesem Jahr keine Rolle spielen.
Jede Idee wirkt richtig, deshalb läuft alles gleichzeitig und nichts richtig. Das Team spürt es zuerst, weil Prioritäten wöchentlich wechseln.
Die Leistung ist gut, wird aber schwer verkauft. Zielgruppe, Nutzen und Preis passen nicht sauber zusammen, und im Gespräch muss der Verkäufer das ausbügeln.
Der Umsatz steigt, aber Aufwand und Chaos steigen schneller. Ohne Struktur skaliert vor allem die Belastung des Inhabers.
Was alle drei gemeinsam haben: Sie lösen sich nicht durch mehr Anstrengung. Mehr Einsatz in einem unklaren Plan erzeugt nur schnelleres Drehen auf der Stelle.
Wo soll das Unternehmen in zwölf Monaten stehen, in Umsatz, Marge und Teamgröße? Wir rechnen das rückwärts auf Monate und auf die Aktivität, die dafür nötig ist. Aus einem Wunsch wird eine Rechnung, die man prüfen kann.
Product Market Fit heißt: Ihr Angebot trifft einen Bedarf, der groß genug ist, bei Kunden, die dafür zahlen können, zu einem Preis, der für Sie trägt. Fehlt eines davon, merkt man es zuerst im Vertrieb. Die Gespräche sind freundlich, die Abschlüsse bleiben aus, und am Ende liegt es angeblich am Verkäufer.
Wir prüfen das an drei Stellen. Erstens am Bedarf: Lösen Sie ein Problem, das Ihre Kunden ohnehin schon zu lösen versuchen, oder eines, von dem Sie glauben, dass sie es haben sollten? Zweitens an der Zielgruppe: Welche Kundengruppe kauft schnell, bleibt lange und beschwert sich wenig, und welche kostet Sie mehr, als sie bringt? Drittens am Preis: Welche Leistungen bringen wirklich Deckungsbeitrag, und wo laufen Aufwand und Preis auseinander?
Aus den Antworten entsteht die Entscheidung, was geschärft, was teurer und was gestrichen wird. Oft liegt der größte Hebel darin, etwas wegzulassen. Ein Angebot, das zu drei Kundengruppen halb passt, verliert gegen eines, das zu einer ganz passt.
Wir legen fest, was dieses Jahr passiert und was bewusst nicht. Die zweite Liste ist die wichtigere und die unbequemere. Mittelständische Unternehmen scheitern selten an fehlenden Ideen, sondern daran, dass zu viele gleichzeitig laufen.
Wer entscheidet was, und woran wird Erfolg gemessen? Wir klären Rollen, Schnittstellen und Entscheidungswege so weit, dass der Inhaber nicht mehr in jedem Thema gefragt werden muss.
Den Einstieg bildet ein Arbeitstag mit der Geschäftsführung, vorbereitet mit Ihren Zahlen. Danach folgen kurze, regelmäßige Termine, in denen die Entscheidungen in die Umsetzung gehen. Strategie ohne Takt verpufft, deshalb gehört die wöchentliche Kontrolle dazu.
Diese Entscheidungen kann ein Unternehmen theoretisch allein treffen. In der Praxis passiert es selten, und der Grund ist nicht Unfähigkeit. Es fehlt jemand von außen, der die unbequeme Frage wirklich stellt und danach nicht verschwindet, sondern jede Woche nachsieht, ob die Entscheidung auch gilt.
Der Takt ist bei Strategie derselbe wie im Vertrieb. Nur die Inhalte je Etappe verschieben sich nach vorne, weg vom Prozess, hin zur Entscheidung.
Ein Gespräch, in dem wir Ihre Situation verstehen und offen sagen, ob wir der richtige Partner sind. Wenn nicht, sagen wir das hier und nicht nach drei Monaten.
Wir sehen uns echte Gespräche, echte Angebote und echte Zahlen an. Nicht die Präsentation davon, sondern den Alltag. Daraus entsteht der Fahrplan für die folgenden zehn Wochen.
Wem Sie was verkaufen und warum bei Ihnen. Das meiste Nein entsteht nicht im Abschluss, sondern vorher, weil die Botschaft nicht sitzt.
Jede Stufe bekommt eine Definition und eine Verantwortung. Das CRM wird so eingerichtet, dass die Arbeit dort stattfindet und die Zahlen nebenbei entstehen.
Gesprächsleitfäden, Antworten auf die häufigsten Einwände, Angebotslogik, Einarbeitungsplan. Der Teil, der später am meisten Zeit spart.
Wiederkehrende Schritte übernimmt Technik, der Rest geht an Ihr Team. Am Ende läuft das System ohne uns weiter. Das ist der Punkt.
Danach entscheiden Sie, ob wir weiter begleiten oder ob Sie allein weiterlaufen. Beides ist ein gutes Ergebnis.
Eine saubere Strategie ohne Vertriebssystem bleibt Papier. Ein Vertriebssystem ohne Strategie verkauft das Falsche schneller. Deshalb arbeiten wir an beidem, meist in dieser Reihenfolge: erst Klarheit, dann Umsetzung.
Zu VertriebIm Erstgespräch sehen wir uns Ihre Zahlen an und sagen Ihnen ehrlich, wo der größte Hebel liegt.
Erstgespräch vereinbarenFür alle, die lieber schreiben als telefonieren: Schildern Sie uns per E-Mail Ihr Vorhaben und Ihr aktuelles Problem und schreiben Sie Q1 in den Betreff. Auf das erste Mandat erhalten Sie dann einen Nachlass von 15 Prozent, gültig für Anfragen bis zum 31.12.2026. info@boaz-consulting.de